Passione d´amore

Christmasspecial

 

Weihnachten steht vor der Tür. Zeit für Sergio und Viola die Koffer im Herrenhaus zu packen und gemeinsam mit der kleinen Tochter in das erste gemeinsame Haus zu ziehen. Für beide wird es ein unvergessliches Weihnachtsfest, denn Sergio spielt nicht den Gentleman, sondern den Dominus, den Viola in der Schwangerschaft schmerzlich vermisst hat.
Welche Frau braucht Geschenke unter dem Weihnachtsbaum, wenn sie den Mann ihrer Träume lieben darf?

Dieser Roman erscheint am 01. Dezember 2016


 

 

 

 

 

 

Reich sind nur die, die wahre Freunde haben.

Thomas Fuller (1608-1661)

 

 

 

 

 

 

 

Isabella & Phia

 Zwei Bücher. Zwei Frauen. Zwei Geschichten. Eine Freundschaft.



Aus der Ferne konnte sie erkennen, dass Sophia, liebevoll Phia genannt, auf sie zulief. Mit einem Satz erhob sich Isabella und lief auf ihre Freundin zu.
»Du siehst toll aus. Die Liebe scheint dir gut zu bekommen.«
»Das sagst du? Hast du schon mal in den Spiegel geschaut? Du leuchtest ja förmlich.«
Es war unschwer zu erkennen, dass beide Frauen ein aufregendes Leben führten. Jede ihrer Gesten unterstrich ihre innere Zufriedenheit.
»Aber nun erzähl doch. Wie hast du ihn kennengelernt?«, fragte Phia aufgeregt.
»Wir arbeiten zusammen. Ich habe mich in ihn verliebt, als er mir das erste Mal begegnet war. Warte, ich habe immer ein Bild von ihm dabei.«
Isabella kramte ihren Geldbeutel aus ihrer Handtasche und fischte das leicht verknitterte Bild heraus. Dann hielt sie es ihrer Freundin unter die Nase.
»Hast du dir etwa einen Bodybuilder geschnappt?«
Diese Frage hielt beide nicht davon ab zu kichern, als hätten sie gerade festgestellt, dass ihre Hormone bei dem Anblick eines männlichen Wesens verrückt spielten.
»Nein. Er ist Koch, das habe ich dir doch in dem Brief geschrieben und er ist in allem sehr gut«, sagte sie zwinkernd.
»In allem?«
Mit funkelnden Augen antwortet Isabella: »Aber natürlich. Meinst du, ich würde mich mit weniger zufriedengeben?«
»Ach, ich kann mich an unseren Sommer erinnern ...«
»Hör bloß auf. Jugendsünden wirst du mir ja wohl nicht vorhalten. Außerdem warst du auch nicht besser.«
Gespielt zerknirscht studierte Phia ihre Fingernägel, bevor beide in schallendes Gelächter ausbrachen.
»Wie hieß er noch?«, fragte Isabella nach.
»Roberto?«
»Ja, stimmt. Und Fabio. Aber was interessiert mich die Vergangenheit. Was macht deine Liebe?«
Phias Augen nahmen einen verträumten Ausdruck an. »Endlich. Nach so langer Zeit haben wir uns gefunden.«
»Ihr kanntet euch also schon vorher?«
»Wir haben uns in der Kita unserer Töchter kennengelernt. Aber zu der Zeit war er noch verheiratet.«
»Was hat sich geändert?«
»Wir haben alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt.«
»Er hat Kinder?«, fragte Isabella neugierig nach.
Phia nickte bestätigend. »Auch eine Tochter. Und ihr? Kinder in Planung?«
Diese Frage hatte sie sich schon selbst gestellt. Wären sie und Luca gute Eltern? Nach allem, was sie erlebt hatten, war es ihr wichtig, die Zeit so gut es ging, gemeinsam zu verbringen. Sie liebte es, von ihm verwöhnt zu werden. Was er ihr als Koch oder als der perfekte Liebhaber zeigte. Aber im Grunde war es noch zu früh, um über Kinder nachzudenken.
»Nach meiner Entführung muss ich erst einmal wieder zu mir selbst finden. Das Leben mit Luca ist wunderschön. Ich weiß, dass es sich vielleicht kitschig anhört. Aber genau so habe ich es mir immer vorgestellt. Seine bedingungslose Liebe gibt mir Kraft und Halt.«
»Das tut es ganz und gar nicht. Du hast nicht alles erzählt, aber es muss schlimm gewesen sein.«
»Können wir bitte von etwas anderem Reden«, bat Isabella. Sie spürte die warme Hand ihrer Freundin, die sie so viele Jahre nicht gesehen hatte. Ein Trost, der ihrer geschundenen Seele guttat.
»Erzähl mir von Aurora Valley. Dann erzähle ich dir alles über Lars.«
Isabella nickte noch etwas in ihren Erinnerungen gefangen, weshalb Phia mit ihren Erzählungen begann: »Ich hatte mich mit seiner Exfrau angefreundet, weißt du?«, bei ihren Worten umspielte ein trauriger Zug ihr Gesicht. »Aber als wir geklärt hatten, dass wir nur wegen Missverständnissen auf unsere Liebe verzichtet haben, konnte ich auf die frische Freundschaft keine Rücksicht nehmen. Ich weiß, es klingt egoistisch ...«
Nun lag es an Isabella, die Hand von Phia über den Tisch hinweg zu ergreifen. »Nein, ich verstehe dich.«
»Wir konnten die Finger nicht voneinander lassen. Jede freie Minute würde ich am liebsten mit ihm verbringen.«
»Was macht Lars denn?«
»Er hat nach der Trennung den Schritt zum selbstständigen Steuerberater gewagt, damit er mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen kann«, lächelte sie versonnen.
»Und die Zeit kommt dir jetzt zugute?«
Phia nickte verliebt mit glitzernden Augen. »Jetzt aber du«, forderte sie ihre Freundin mit unverhohlener Neugierde auf.
»Luca ist ein Dominus. Er hat eine Zeit lang im Herrenhaus gearbeitet.«
»Du meinst mit gearbeitet, gegen Geld?«
Sie konnte die Gedanken hinter der Stirn ihrer Freundin förmlich rattern hören.
»Er hat gegen Geld, Frauen erniedrigt, gedemütigt und mit ihnen geschlafen. Die Eigenart eines dominanten Mannes steckt in ihm. Man kann das nicht einfach wegwischen, wie einen Wassertropfen auf dem Tisch. Außerdem ziehe ich einen großen Nutzen aus dem Ganzen.«
»Ihr lebt das?«
»Ja. Und ich kann mich an nichts in meinem Leben erinnern, das derart intensiv war. Oder wann ich jemals von solch starken Gefühlen durchdrungen war.«
Die Sprachlosigkeit ihrer Freundin und der Ausdruck in ihrem Gesicht, ermunterte Isabella nicht gerade weiterzusprechen. Deshalb nahm sie ihre Tasse in die Hand und trank einige Schlucke des Cappuccinos, um Phia ein wenig Zeit zu geben.
»Du bist wirklich glücklich, oder?«
»Mehr als das. Ich liebe ihn.«
Doch die verträumten Augen von Phia verrieten ihr, dass es auch sie richtig erwischt hat. »Mit Lars scheint es tatsächlich ernst zu sein, oder? Werdet ihr zusammenziehen?«
Das Gesicht von Phia erhellte sich. »Das sind wir tatsächlich schon.« Sie rollt theatralisch mit ihren blauen Augen. »Manchmal kann er wirklich nervig sein.«
Isabella lacht auf. »Wieso?«, hakte sie dann immer noch kichernd nach.
»Er hat mich so lange genervt, dass wir zusammenziehen, dass ich es schon immer aus Prinzip abgelehnt hatte. Schließlich will man sich ja nicht drängen lassen. Aber meine Wohnung war definitiv zu klein.« Isabella schaute ihre Freundin auffordernd an. »Marie, meine Tochter, konnte ich ja nachts schließlich nicht alleine lassen. Deshalb hat er immer bei uns geschlafen. Allerdings hat er auch einen Hund, der wiederum auch nicht alle Nächte alleine bleiben konnte. Also hat er auch bei uns geschlafen. Was soll ich sagen? Die Wohnung ist aus allen Nähten geplatzt.«
Beide fielen wieder in ein gemeinsames Lachen, bevor Phia ernst wurde.
»Süße«, bei der liebevollen Anrede für ihre Freundin ergriff sie die Hand über den Tisch hinweg und drückte leicht zu, »ich möchte dich nicht verletzen und in Wunden bohren, die nur langsam heilen, aber wie kannst du mit einem Mann zusammen sein, der Frauen schlägt? Ich meine ...«
»Nein, so darfst du das nicht sehen. Alles, was im Spielzimmer geschieht, wird zuvor abgesprochen. Alles, was erlaubt ist, nennt man Softlimits. Alles, was die Sub oder der Dom nicht möchten, sind Hardlimits. Außerdem ist es nicht Schlagen im eigentlichen Sinne. Es ist ein Herantasten an die Lust deines Körpers. Stell dir vor, Lars würde mit einer Feder über deinen Körper streichen und deine Augen wären verbunden.«
Ihrer Freundin entwich ein leises »Oh« und bekundetet dadurch, dass dieser Gedanke sehr verlockend klang.
»Und nun stell dir vor, er tauscht die Feder gegen eine Peitsche aus, an der viele kleine Lederstriemen befestigt sind, mit dem er zuerst über deine Haut streicht und ihn dann hochhebt, um ihn auf deinen Körper niedersausen zu lassen. Zärtlich wiederholt er dies immer und immer wieder. Streicht dabei über deine Brustwarzen -«
Isabella musterte ihre Freundin. Es schien, als wäre sie plötzlich in einer anderen Dimension mit ihren Gedanken gefangen.
»Phia? Hallo? Erde an Phia.«
»Tschuldigung. So etwas macht ihr?«, wollte sie wissen.
»Manchmal«, sagte sie mit zwinkerndem Auge.
»Aber fühlt es sich denn gut an? Ich meine, das tut doch sicherlich sehr weh?«
»Sicherlich schmerzt ein Schlag mit einem Paddel auf deinen Hintern. Aber die Kunst liegt darin, die Schläge richtig zu platzieren und das Wissen, das am Ende ein Orgasmus auf dich wartet. Glaub mir, ein Höhepunkt dieser Art ist das Sahnehäubchen auf deinem Muffin.«
»Ich liebe Sahnehäubchen. Sag mal, wollt ihr uns nicht mal besuchen kommen? Dann könnten wir euch ein wenig Deutschland zeigen. Und ich lerne endlich Luca kennen.« Ein Lächeln breitete sich auf Phias Gesicht aus. »Aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich ihm in die Augen schauen könnte.«
»Was? Warum?«
»Na, weil ...«, Phia verstummte.
Isabella zuckte mit ihren Schultern. »Aber du schläfst doch sicherlich auch mit Lars. Und was jeder mit seinem Partner macht, kann doch egal sein, solange der Mensch dahinter echt ist, oder?« Phia nickte. »Mach dir nicht so viele Gedanken. Oder stellst du dir mich gefesselt und mit Peitsche auf dem Po vor, wenn wir zusammen sprechen?«, fragte sie mit funkelnden Augen.
»Was? Nein! Oh mein Gott!«
Isabella lachte auf und schaute ihre Freundin amüsiert an. »Na siehst du. Und anders wird es bei Luca auch nicht sein. Du wirst ihn dann eben kennenlernen. Aber ich denke, das wirst du dann auch vergessen – also, was ich dir erzählt habe.«
»Wahrscheinlich.«
»Wirklich. Mach dir nicht solche Gedanken«, dabei musterte sie ihre Freundin.
»Wir sollten wirklich nicht mehr so viel Zeit vergehen lassen zwischen unseren Besuchen. Ich werde Luca auf jeden Fall einen Besuch in Deutschland schmackhaft machen«, sagte sie mit einem Zwinkern.
Es war an der Zeit Abschied zu nehmen. Die Freundinnen hielten sich im Arm. Vergossen Tränen. Trotzdem war nun der Punkt gekommen, an dem sie sich loslassen mussten. Dennoch schworen sie sich, sich bald wieder sehen zu wollen.


Konnten wir euch unsere Protagonistinnen Phia & Isabella näherbringen?
Ihr habt Lust mehr über die zwei Frauen, die in unterschiedlichen Ländern leben, zu erfahren?

Zerreißprobe: Liebe: Phia & Lars
Taschenbuch: ISBN-10: 1533530602
eBook: ASIN: B01G1N1T8G

Passione d’amore: Luca & Isabella
Taschenbuch: ISBN-10: 1533388288
eBook: ASIN: B01GEYJARE

 

 

 

 

 

 

 


Geplante Bücher für dieses Jahr

In meinem Kopf wuselt es nur so vor Ideen, doch leider habe ich nicht derart viel Freizeit, um alles niederzuschreiben.
Außerdem sagte meine Oma schon, Gut Ding will Weile haben ...
Aber geplant sind für dieses Jahr definitiv zwei Erotik Kurzromane, die Geschichte dreht sich dabei diesmal nur um ein Paar.
Ein Vampir Roman wird ebenso das Licht der Welt erblicken; da steht bereits der Plot und die ersten Zeilen wurden bereits verewigt.
Dann möchte ich natürlich unbedingt den zweiten Teil zu meinen Gargoyles schreiben. Die sitzen mir sowas von im Nacken und haben mir schon so manch schlaflose Nacht bereitet.
Ich denke, das ist fürs Erste genug.