Leseprobe

 

 Prolog

Wie jeden Mittag liefen wir in der Pause durch den, in der Nähe gelegenen Park. Doch da sich die Sonne heute von ihrer angenehmen Seite zeigte, waren mehr als gewöhnlich viele Menschen unterwegs. Wir steuerten eine abseits gelegene Bank an.
Ruhe, ein Sandwich und ein Café to go, waren das Einzige, was die Mittagspause versprach. Genüsslich biss ich in mein reich belegtes Brot und trank Schluck für Schluck meinen Becher leer. Aufmerksam beobachtete ich Mütter, die mit ihren Kindern spielten oder Anzugträger, die wie wir ihre Pause hier verbrachten.
Giana hatte mich heute überpünktlich von meinem Bürotisch weggezerrt. Sie wirkte nervös und unruhig. Während ich aß und trank, rührte sie hingegen ihr mitgebrachtes Essen nicht an.
Gerade, als ich sie auffordern wollte, endlich mit mir zu reden, fing sie stotternd an. Sie wiederholte die Worte, die sie erst vor wenigen Tagen an mich gerichtet hatte. Wie schön es sei, dass ich endlich befördert wurde und dass keine andere das verdient hätte, außer mir natürlich. Doch da war noch mehr, ich konnte es förmlich spüren.
Sie griff in ihre Tasche und holte ein weißes Kuvert hervor. Mein Name war darauf in eleganter Schrift auf der Vorderseite zu lesen. Nervosität ließ mein Herz höher schlagen, denn ich ahnte, was sie mir schenkte.
»Es ist ein Geschenk zu deiner Beförderung. Etwas, das du dir in deiner Fantasie schon mehrfach vorgestellt hast und außerdem bist du notorisch untervögelt.« Sie legte den Umschlag in meine Hand.
Ich öffnete den Brief. Der Duft eines würzigen Parfums stieg mir in die Nase und ich begann, Zeile für Zeile zu lesen.
Einladung

Liebste Viola,

wie man mir berichtete, sind sie vor Kurzem befördert worden. Mein Glückwunsch. Frauen, die wissen, was sie wollen, haben Esprit und sind hocherotisch.
Ihre Freundin Giana hatte mich aufgrund dessen in meinem Herrenhaus aufgesucht und darum gebeten, meine Dienste als Geschenk zu offerieren.
Giana setzte mich davon in Kenntnis, dass sie zwar noch keine Erfahrungen, jedoch eine gewisse Vorliebe für Spielchen im SM bzw. BDSM Bereich besitzen.
Deshalb möchte ich sie zu einem zweiwöchigen Aufenthalt auf meinem Anwesen einladen. Natürlich stehen sie in dieser Zeit unter meiner Obhut und werden ausschließlich von mir in den Künsten des Vertrauens, der Erotik und des Schmerzes unterrichtet.
Giana wird alles Weitere mit ihnen besprechen.

~Sergio~

 


Kapitel 1

Nervös fummelte ich an meinem Rock herum. Nur noch wenige Augenblicke und ich würde mit meiner Freundin zu einem, mir unbekannten Ort fahren. Ich hatte ihr versprochen, die Einladung anzunehmen. Zwei Wochen. Ein Abenteuer, von dem ich noch lange schwärmen würde, hatte sie gesagt. Ihre gestrige Aufforderung mich überall zu rasieren und dafür zu sorgen, dass ein Hauptteil meiner Wäsche Dessous enthielt, stimmte mich in freudige Erregung.
Der Wagen, in den wir einstiegen, war ein Bentley Mulsanne in Grau mit getönten Scheiben. Es war kaum zu erkennen, in welche Richtung wir fuhren. Doch an dem Gesicht von Giana konnte ich erkennen, wie sehr sie sich auf das Bevorstehende freute. Natürlich hatte ich eine Ahnung, das Anwesen befand sich sicherlich abseits der Stadt und des Trubels. Dies war auch der Grund, warum mein Bauch vor sich hin grummelte und meine Hände schweißnass waren. Ich war durch und durch nervös.
Mittlerweile dauerte die Fahrt länger als eine Stunde. »Sind wir bald da?«, fragte ich deshalb.
»Es ist nicht mehr weit. Das Herrenhaus wird dir gefallen, Viola.«
Allmählich verlangsamte der Wagen sein Tempo und wir passierten ein gusseisernes Tor. Kieselsteine knirschten unter den Reifen, nachdem der Fahrer leicht beschleunigte. Die Auffahrt zum Haus zog sich eine gefühlte Ewigkeit hin. Doch kaum, dass der Wagen stand, wurden die hinteren Türen geöffnet und ein Herr im Frack reichte mir seine Hand. Ich griff danach und ließ mir helfen.
Mein Atem stockte. Das sogenannte Herrenhaus war ein Traum in Weiß und Grau. Umringt war es von Bäumen. Zu meiner Rechten plätscherte ein Springbrunnen, auf dem sich weibliche und männliche Steinfiguren rekelten. Soweit ich schauen konnte, Gras und vereinzelt Gebäude, die von Rosenranken umwuchert waren. Sehr romantisch.
Zu meiner Linken sah ich ein Pärchen, das sich auf einer Parkbank vergnügte. Ihre Brüste lugten aus der Bluse hervor, an denen der Mann genüsslich saugte. Selbst von hier konnte ich seine Zunge sehen, die über das helle Fleisch leckte. Ich konnte meine Augen kaum abwenden, denn dieser Anblick erregte mich.
»Viola?«
Gianas Stimme holte mich aus meinen Gedanken, ebenso die des Herren, der immer noch meine Hand hielt.
»Signora. Lassen sie uns hineingehen. Sie werden bereits erwartet.«
Mit zittrigen Knien erklomm ich die wenigen Stufen. Rechts und links jeder Einzelnen stand ein Bouquet aus Rosen. Der Hausherr schien diese Sorte von Blumen zu mögen. Der Duft hing schwer in der Luft und benebelte meinen Kopf ein wenig.
»Enzo wird ihr Gepäck hinauf bringen. Falls sie einen Wunsch haben, dann rufen sie nach ihm. Er wird alles in die Wege leiten, nach dem sie wünschen. Bitte ruhen sie sich ein wenig aus. Gegen 18 Uhr wird er sie abholen und in das Rosenzimmer zum Abendessen bringen. Seien sie bitte pünktlich.«
»Danke.« Ich folgte dem Mann namens Enzo. Er sah fantastisch aus. Gebräunte Haut, dunkle Augen, schwarzes Haar und ein süßes Grübchen im Kinn.
Kurz schaute ich nach meiner Freundin, die auch einen Mann zur Seite gestellt bekam, der ebenfalls aussah, als wäre er einem Modekatalog entsprungen. Ich würde sie sicher später wiedersehen.

***

Mein Zimmer war ein Traum in Rot und Schwarz und erinnerte an den antiken französischen Stil. Der Mittelpunkt jedoch war das Bett, auf dem sich mehr als nur zwei Personen rekeln konnten. Bilder von nackten Körpern, eng umschlungen, lautem Gestöhne, lustvollen Exzessen blitzten in meinen Gedanken auf. Kopfschüttelnd trat ich an eine der zahlreichen Kommoden, deren Griffe aus vergoldeten Rosen gearbeitet waren, und strich mit den Fingern über das Holz.
»Signora? Haben sie noch einen Wunsch?«
Ich verneinte seine Frage und damit verabschiedete er sich und ließ mich alleine. Bis zum Abendessen waren es noch drei Stunden, genug Zeit, um den Koffer auszupacken und sich tatsächlich ein wenig auszuruhen.
Ich entschied, das kleine Schwarze am Abend zu tragen. So war ich unauffällig und würde keine Blicke auf mich ziehen. Was ganz meinem Wunsch entsprach.

***

Die Zeit verging schnell, nachdem ich ein kleines Nickerchen gemacht hatte und so musste ich mich ein wenig beeilen. Schnell zog ich meine Spitzenunterwäsche an und streifte das Kleid über.
Punkt 5 vor sechs klopfte es an die Tür. Enzo, der mich abholte.
»Konnten Signora sich ein wenig ausruhen?«
»Ja. Danke der Nachfrage.«
»Darf ich ihnen sagen, dass sie wunderschön sind? Der Meister wird begeistert sein.«
Der Meister? Ich lächelte nur, sagte jedoch nichts dazu.
Ich hakte mich bei ihm ein und gemeinsam liefen wir die geschwungene Treppe hinab. Blieben vor einer reich verzierten, hölzernen Tür stehen.
»Ab hier werden sie alleine gehen. Treten sie einfach ein. Halten sie den Kopf gesenkt, bis er sie auffordert, ihn anzusehen.«
»Was?« Doch ich bekam keine Antwort auf meine Frage. Stattdessen öffnete sich die Tür und ich trat ein. Meine Knie zitterten. Ich hielt den Kopf gesenkt. Hinter mir schlossen sich die Türen leise. Schritte kamen auf mich zu.
In diesem Moment erinnerte ich mich an Gianas Worte im Auto.

Lass dich darauf ein und folge den Befehlen. Er wird wissen, wie weit er gehen kann. Wenn du dich dafür öffnest, werden diese zwei Wochen unvergesslich werden. Durch mich konnte er dich schon ein wenig kennenlernen.

Auf was hatte ich mich nur eingelassen? Doch ein kleiner dunkler Teil in mir suhlte sich bereits in der Lust, die noch nicht vorhanden war.
»Guten Abend Viola.«
»Guten Abend.« Ich spürte eine warme Hand unter meinem Kinn.
»Mein Name ist Sergio. Schauen sie mich bitte an.« Diese Stimme war tief, erotisch und schmiegte sich mit jedem Ton um meinen Körper. Langsam hob ich den Kopf und sah in strahlend blaue Augen. Mir stockte der Atem.
»Signora schließen sie den Mund.«
Meine Wangen glühten vor Scham und Verlegenheit.
»Entschuldigen sie, das ist ein völlig neues Terrain, auf das ich mich einlasse. Ich habe noch nie eine solche Augenfarbe gesehen. Sie tragen wohl Kontaktlinsen.«
»Nein, das tue ich nicht. Kommen sie, lassen sie uns Platz nehmen und mit dem Essen beginnen.«
Ich ergriff seine Hand, wurde von ihm an einen reich gedeckten Tisch geführt. Gentleman, wie er war, rückte er meinen Stuhl zurecht, damit ich mich setzen konnte.
»Da ich nicht genau wusste, auf was sie Appetit haben, habe ich dies alles hier zubereiten lassen. Sie können sich aussuchen, auf was sie Lust haben. Es gibt jedoch eine Bedingung.«
»Und die wäre?«, fragte ich.
»Ich werde sie füttern.«
Mein Herz schlug schneller, als mir lieb war. Schon immer habe ich mir dieses Szenario als erotisches Vorspiel vorgestellt. Ich nickte. Er nahm zwei blaue Weingläser vom Tisch und füllte sie mit einem dunkelroten Wein. Der Duft war schwer und versprach einen außergewöhnlichen Genuss.
»Haben sie sich bereits eine Vorspeise ausgesucht, Viola?«
Die Art, wie er meinen Namen aussprach, ließ meine Haut kribbeln. Ich ließ meinen Blick über das Essen schweifen.
»Wie wäre es mit den Austern, Sergio?« Ich sprach seinen Namen bewusst etwas tiefer aus. Versuchte meine erotische Seite in mir hervorzulocken.
»Eine gute Wahl.«
Mit seinen wunderschönen Händen und diesen langen Fingern griff er nach einer der Austern, setzte sie an meinen Mund ...
»Öffnen sie ihre Lippen.«
Ich tat, was er sagte. Langsam öffnete ich meinen Mund und das zarte Fleisch dieses Aphrodisiakum glitt auf meine Zunge.
»Schmeckt es ihnen?«
»Ja. Salzig und sauer und nur leicht nach Fisch.« Er nickte, stimmte meinen Worten zu. Er füttere mich noch mit zwei Stücken dieser herrlich schmeckenden Vorspeise.
»Trinken sie mit mir«, bat er. Ich hob mein Glas an, stieß es gegen seines und trank einen großen Schluck des köstlichen Weins.
»Hmm.«
»Er schmeckt ihnen?«
»Ja. Außergewöhnlich.« Sergio lächelte nur.
»Bevor sie die nächste Speise probieren, würde ich ihnen gerne das Du anbieten.«
»Ich bin Viola.«
»Und ich bin Sergio.«
Er griff nach meiner Hand und küsste meinen Handrücken.
»Wie wäre es mit dieser Pasta?«, sagte ich und zeigte auf eine silberne Schale, die bis zum Rand mit Nudeln gefüllt war. Mit einer Gabel fütterte er mich; Nudel für Nudel.
»Sag mir Viola. Du weißt, worauf du dich einlässt?«
»Ja. Auch wenn ich noch keinerlei Erfahrung in diesem Bereich habe. So ist mir dennoch klar, dass sie den dominanten Part und ich den Devoten spiele.«
»Was hat Giana dir alles erzählt?«
»Dass ich den Befehlen Folge leisten soll. Und dass dies ein Abenteuer wäre, von dem ich noch lange träumen würde.«
»Magst du Abenteuer?«
Ich nickte. Meine Wangen glühten.
»Ich würde dir gerne diese Zeit hier versüßen. Dich in jeder Art von sexueller Fantasie begleiten. Egal was, ich werde dir deine Wünsche erfüllen.«
»Deshalb die Austern?«
»Ja. Giana hat mir einiges erzählt. Sie ist eine alte Freundin und schon öfter hier gewesen. Und als sie mich darum bat, dir ein wenig Abwechslung zu verschaffen.« Er breitete seine Arme aus.
»Da hast du dir gedacht; hier bin ich. Aber wie kommt sie oder du darauf, dass ausgerechnet ich devot sein soll?«
»Deshalb bist du hier. Wir werden es gemeinsam herausfinden.«
»Werden wir heute Abend schon ... also.«
»Nein. Heute werden wir gemeinsam essen, reden, uns kennenlernen.«
»Was ist mit Giana? Wann werde ich sie sehen?«
»Ich glaube, sie wird eine Weile beschäftigt sein. Aber wenn du möchtest, werde ich nach ihr schauen lassen.«
»Nein, schon gut. Ich möchte sie nicht stören, bei dem was sie da macht.« Sergio brach in schallendes Gelächter aus.
»Was sie da macht. Sie hat wahnsinnigen Sex. Das macht sie. Dazu hat sie ein erotisches Vorspiel, das sie mehr als nur befriedigen wird.«
Die Schamesröte stieg mir ins Gesicht. Mein Hunger war vergessen. Eingehend betrachtete ich den Mann, der mir zugewandt saß. Sein Körper war muskulös, was ich selbst unter dem feinen Anzug sehen konnte. Die Art von Muskeln, die nicht von einem Studio stammten. Sein dunkles Haar glänzte; nicht von einer Pomenade, sondern natürlich, gesund. Der Geruch, den er verströmte, war derselbe, der vom Papier mit der Einladung ausging. Aber das Aufregendste an ihm waren seine Augen. Dieses Leuchten in ihnen machte mich ganz konfus. Ich würde, wenn ich den wollte, Sex haben, mit Sergio. Meine Güte, Frauen rissen sich sehr wahrscheinlich darum, mit ihm ins Bett zu gehen.
Trotzdem würden jegliche Gefühle nur von kurzer Dauer sein. Er würde mir Lust schenken, mich befriedigen, mir jeden Wunsch erfüllen. Doch dies hatte er vermutlich schon viele Male vor mir getan; mit anderen Frauen.
»Gut. Ich bin bereit, mich, auf dieses Spiel einzulassen. Jedoch musst du wissen, dass ich seit mehr als zwei Jahren Single bin und somit enthaltsam lebe.«
»Wie hältst du es mit Selbstbefriedigung?«
Ich schluckte. »Manchmal.«
»Sprich lauter.«
Seine Stimme und der herrische Ton verursachten mir eine Gänsehaut und ließen meine Vagina pulsieren. »Manchmal mache ich es mir selbst.«
»Du sollst keinen falschen Eindruck haben, von dem, was ich mit dir vorhabe. Warte. Las mich dir die Augen verbinden. Wenn dir etwas nicht gefällt, sage laut und deutlich, rot. Hast du verstanden?«
»Warum eigentlich immer rot?«, fragte ich.
»Ampelcode. Allerdings ist die Anwendung von Codewörtern in der SM-Szene umstritten. Es gibt einige Leute, die denken, dass durch das Verwenden des Codewortes, das Risiko steigt, über die Grenzen der Sub zu gehen.«
»Aber wir benutzen es doch, oder?«
»Ja. Es wird dir Sicherheit geben.« Langsam zog er an seiner Krawatte, während sein Blick ruhig auf mir ruhte. Dabei wehte mir erneut sein männlicher Duft in die Nase. Dann wurde es dunkel um mich. Jedes Geräusch der Umgebung wurde lauter in meinen Ohren und die Gerüche der Speisen vor mir drangen intensiv in meine Nase.
»Viola.« Laut keuchte ich auf. Dabei sagte er nur meinen Namen an meinem Ohr. Sein Atem streifte meine Wange.
»Ja«, hauchte ich. Plötzlich streifte etwas meinen Arm. Es glitt über meine Haut. Meine Gedanken spielten verrückt, da ich nicht wusste, was genau mich berührte. Leicht zuckte ich weg. Dann berührte etwas mein Knie und wanderte die Innenseite meiner Schenkel entlang. Doch anstatt meine Beine aneinander zu pressen, spreizte ich sie. Gewährte ihm so einen Blick auf meinen Slip. Die Erregung hatte mich in ihren Klauen.
»Was denkst du? Was empfindest du?«
»Ich ... es fühlt sich intensiv an.« Räuspernd sprach ich weiter. »Meine Lust erwacht durch den Hautkontakt. Nein. Sie erwacht durch das, was ich nicht sehe.« Ich biss mir auf die Lippen. Noch nie hatte ich über meine Sexualität mit einem Mann gesprochen.
»Genau das ist es. Deine Haut reagiert, wird sensibilisiert. Jede Empfindung steigert deine vorhandene Lust.«
Meine Lust.
»Aber ...«
»Nein. Du hast richtig gehört. Wenn du nicht vorher schon Lust empfunden hättest, hätte dein Körper nicht so reagiert, wie er es hat.«
»Danke. Das war mal eine andere Art der Biologiestunde.«
»Nicht dafür.« Blinzelnd schaute ich in sein Gesicht, als er die Krawatte abnahm und die ersten beiden Knöpfe seines Hemdes öffnete.
»Komm ich begleite dich zu deinem Zimmer.«
Das war es? Mehr würde tatsächlich nicht stattfinden heute. Leichte Enttäuschung machte sich in mir breit. Ich überlegte, wie ich mir den Ablauf einer solchen Session genau vorgestellt hatte, kam jedoch zu keinem wirklichen Bild des Ganzen. Außerdem hatte er recht, wir mussten uns kennenlernen. Doch in Wahrheit würde ich, wenn er mich drum bat, mit in sein Zimmer gehen und Sex haben.
Arm in Arm liefen wir die samtbezogenen Stufen zu meinem Raum, als Stöhnen das Haus erfüllte. Jeder Ton dieser Dame vibrierte in meinem Inneren. Lust züngelte durch meinen Körper.
»Warte nur bis Morgen. Ziel des Ganzen ist es, mit der Lust und deiner Erregung zu spielen. Dich zu einem Höhepunkt zu bringen, der dich alles vergessen lässt. SM oder auch BDSM richtig angewendet, reinigt deine Seele, bindet dich fester an deinen Partner. Vertrauen ist das A und O in einer solchen Beziehung.«
Wieder nickte ich. Wir standen vor meiner Tür, die er öffnete, während er sprach.
»Gute Nacht Viola.«
»Gute Nacht Sergio.«

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